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P-Seminarprojekt „Anton von Hofstetten“ - Präsentation am 20.11.2018, 17.00 Uhr in Raum N102

P-Seminar Anton von Hofstetten

!!!ACHTUNG!!! ÄNDERUNG VON RAUM UND ZEIT FÜR DIE PRÄSENTATION!!!

Vielleicht ist euch schon die etwas verrostete Figur in unserem Pausenhof vor der Schule aufgefallen und der ein oder andere hat sich bestimmt schon gefragt, was es mit dem lebensgroßen Mann auf sich hat, der gegen Ende Juli auf unserem Schulhof eingezogen ist.

Er ist ein Ergebnis des P-Seminars „Anton von Hofstetten“, welches Teil eines außergewöhnlichen Projekts, das in ganz Bayern stattfindet, ist. Einige bayerische Schulen bekamen den Auftrag, anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Parlamentarismus in Bayern jeweils einen Abgeordneten der Ständeversammlung von 1819 künstlerisch umzusetzen. Wie schon der Name des Seminars verrät, wurde uns Anton von Hofstetten, damals wohnhaft in Falkenberg, zugeteilt.

 Bevor wir uns jedoch mit dem Auftrag der künstlerischen Gestaltung auseinandersetzen konnten und wollten, konzentrierten wir uns zu allererst auf die historisch-biographischen Aspekte. Dafür besuchten wir zum einen den Expertenvortrag von Herrn Peter Maicher, der uns neben Tipps und Anekdoten stets fachlich umfassend beriet. Zum anderen lasen wir aber auch einige Aufsätze zu der Person von Hofstetten und zu der Ständeversammlung von 1918, um ein Bild von der Zeit vor 200 Jahren zu bekommen. Als alle Seminarteilnehmer nun eine Vorstellung über die Lebensweise und die Einstellungen „unseres“ Abgeordneten gewonnen hatten, begannen wir mit der Ideensammlung zu unserem eigentlichen Projekt.

 Das Projekt fand eine zentrale Stütze und große kreative Erweiterung im Künstler Franz Woerle aus Straußdorf, der uns ausgesprochen engagiert, geduldig und sehr hilfsbereit beriet und unterstützte.

Durch seine Hilfe konnten wir den Kontakt zur Stiftung der Kreissparkasse Ebersberg aufnehmen, die sich von dem Projekt zur politischen und geschichtlichen Auseinandersetzung mit dem bayerischen Parlamentarismus begeistert zeigte und das Projekt äußerst großzügig finanziert. Nur so konnten wir weitermachen.

Da unseres Wissens nach kein Portrait von Anton von Hofstetten existiert, war schnell Einigkeit hergestellt, sich auf eine Silhouette zu beschränken, um Probleme mit dem genauen Aussehen umgehen zu können.

Einige Sitzungen später stand der Plan, den ehemaligen Abgeordneten als Statue umzusetzen. Die Skizzen zur Form der Figur und schließlich auch die Figuren selbst folgten in den folgenden Wochen im Atelier von Herrn Woerle, der uns seine Wochenenden opferte, damit die Männer Gestalt annahmen. Unterstützt wurden wir auch von den gegenwärtigen Landtagsabgeordneten, die uns das ganze Projekt über begleiteten, aber dazu später mehr.

Am Ende der „Produktionsphase“ waren fünf solcher Figuren und zwölf große Baumwollfahnen entstanden, die jeweils Symbole zu Hofstettens politischen Zielen und seiner Einstellung als Abgeordneter zur damaligen Gesellschaft zeigen. Welche das sind, könnt ihr bei unserer Präsentation sehen.

Der Höhepunkt unseres Projektes war dann im Juli 2018 der Weg zwischen Falkenberg und dem Landtag in München, auf dem wir die Stelen, also die Metallmänner, aufstellten und wir uns mit den Fahnen dazu positionierten, um auf die Arbeit von Anton von Hofstetten aufmerksam zu machen.

Anschließend zogen die „Antons“ in ihre neuen Zuhause ein und diese sind sehr unterschiedlich. Ein „Anton“ ziert seitdem unsere Schule.

Sehr lohnend war für uns auch die Begegnung mit verschiedenen Politikern des Landkreises, vor allem mit den Landtagsabgeordneten Doris Rauscher und Thomas Huber sowie mit dem Landrat Robert Niedergesäß. Aufgrund verschiedener Begegnungen mit ihnen, unter anderem durch einen motivierenden Austausch mit Doris Rauscher während eines Besuchs in unserer Werkstattzeit und in Form einer Einladung in den Landtag durch Thomas Huber – vielen Dank dafür! Es war für uns eine eindrucksvolle Erfahrung - entstand die Idee, auch das Leben von gegenwärtig aktiven und ehemaligen bayerischen Politikern oder Landtagsmitgliedern miteinzubeziehen und so entstanden kurze Interviews mit Fragen, die uns besonders interessiert haben. Wer genau interviewt wurde und welche Fragen beantwortet wurden, könnt ihr euch demnächst auf der Homepage, vor allem aber bei unserer Präsentation ansehen!

Alle Interessierten sind also ganz herzlich eingeladen, am 20.November 2018 während der Schuljubiläumsfeier zu unserer Präsentation zu kommen!

Wo? N 102 Wann? 17.00 Uhr!

Wir freuen uns sehr über jeden Besucher! Es gibt auch eine Möglichkeit zum Austausch mit allen Beteiligten!

 

Bis bald!

 

Euer

P-Seminar „Anton von Hofstetten“

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