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Zwei Forscher, eine Idee: Anselm Oelze liest aus seinem Roman „Wallace“

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Zahlreiche Käferchen krabbelten am 26. Juni durch die Aula und erinnerten an ihren Namensgeber: Die nach dem Artenforscher Alfred Russel Wallace benannte Käferart „calodema wallacei“ ziert nicht nur das Cover des Romanerstlings von Anselm Oelze, sondern inspirierte auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Unter- und Oberstufe zur künstlerischen Beschäftigung mit der schillernden Käferart. Die Kunstwerke bevölkerten dabei vor allem die Bühne in der Aula, die zu einem Wallace-Kabinett, bestehend aus einem alten Schreibtisch, präparierten Vögeln, Bücherstapeln und Schautafeln, umfunktioniert wurde.

Aufgebaut wurde diese Szenerie für Anselm Oelzes Lesung aus seinem Debütroman „Wallace“. Auf Einladung der Fachschaft Deutsch las der Philosoph und Schriftsteller Oelze für die Jahrgangsstufe Q11 aus seinem kunstreich erzählten Werk, in dem die Geschichte des Artensammlers Alfred Russel Wallace (1823-1913) verhandelt wird. Die Erzählung beginnt und endet schließlich mit dem entscheidenden Moment seines Lebens: der Entscheidung, Charles Darwin in einem Brief seine Theorie über die Entstehung der Arten mitzuteilen. Er selbst ist sich nicht sicher, ob er mit seiner Evolutionstheorie eine weltverändernde Entdeckung gemacht hat, oder ob es nicht der Rede wert ist, was ihm da während einer durchwachten Malariafiebernacht so alles durch den Kopf gegangen ist. Darwin erhält den Brief des Forscherkollegen und geht mit seiner Theorie zur Entstehung der Arten, an der er ebenfalls arbeitete, an die Öffentlichkeit. Der Rest ist Geschichte...

Alternierend zu jedem Kapitel lässt Oelze den Museumsnachtwächter Albrecht Bromberg zu Wort kommen. Dieser stolpert eines Nachts über einen Teppich und stößt dadurch zufällig auf den vergessenen Vater der Evolutionstheorie. Bromberg schmiedet schließlich den Plan, Wallace zu spätem Ruhm zu verhelfen...

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Der gesamte Abenteuer- bzw. Entdeckerroman ist kunstvoll erzählt und atmet in den Wallace-Kapiteln die Sprache des 19. Jahrhunderts. Dabei fehlt keineswegs ein humorvoller Unterton, der der oftmals dramatischen und manchmal auch traurigen Geschichte ihre Schwere nimmt.

Was den Zuhörern bleibt, ist die große Frage des Romans: Warum sind die Dinge so, wie sie sind? Und könnten sie nicht auch ganz anders sein?


 

Julia Scheller und Matthias Ott

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