GymKi plus

GymKi PLUS

GymKi - das macht uns aus

Wir verstehen das Gymnasium Kirchseeon als Lern- und Lebensraum, der durch die vier Leitgedanken Verantwortung, Menschlichkeit, Kooperation und Wertebewusstsein von allen am Schulleben Beteiligten gestaltet und getragen wird.

Qualifikation und Spezialisierung, Kreativität und Originalität, Individualität und Teamfähigkeit – all dies sind Anforderungen und Schlüsselqualifiationen, über die Schülerinnen und Schüler in ihrer künftigen Lebenswelt in hohem Maße verfügen müssen. Deshalb ist es unser Ziel, den Kindern und Jugendlichen alle Chancen und Freiräume zu ganzheitlicher Entwicklung und Selbstentfaltung zu geben.

Um den Lernprozess förderlich zu beeinflussen, ist das Gymnasium Kirchseeon stets offen für neue Entwicklungen, Veränderungen und Weiterentwicklungen.

GymKiPLUS unsere ganz besonderen Stärken

 

  • WIR statt ich

    Der Begriff SchulFAMILIE ist am GymKi wörtlich zu nehmen. Das Leben am GymKi definiert sich nicht allein durch den Unterricht - bei uns geht es um mehr:

    Wir achten aufeinander und gehören alle zusammen. Geprägt durch gegenseitige Fürsorge und Respekt voreinander spüren wir jeden Tag die Vorteile des Zusammenhalts am GymKi. Das gilt nicht nur für Freundesgruppen untereinander, sondern auch zwischen den Jahrgangsstufen und zwischen der Schülerschaft und dem Kollegium. So entsteht bei uns ein besonders gutes Team. Wir sehen nicht nur den Einzelnen, sondern unsere Schulfamilie als Großes und Ganzes.

    Genau das ist unsere größte Stärke und macht uns als GymKi aus.

     

  • Vielfalt statt Einfalt

    Talente entfalten

    Ausbildungsrichtung wählen - Begabungen fördern - Horizonte erweitern - Persönlichkeiten bilden - Gemeinschaft bilden

    Das Gymnasium Kirchseeon verfügt über

     

  • Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung

    Die Schule wird seit jeher als Abbild der ganzen Gesellschaft gesehen: Alle großen Entwicklungen, wie z.B. Digitalisierung, Suchtproblematik, Alltagsrassimus, spiegeln sich im Kleinen an den Schulen. Mit unserem Sozialcurriculum versuchen wir den aktuellen gesellschaftlichen Prozessen Rechnung zu tragen und unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem Lebensalltag zu unterstützen. Unser Ziel ist, dass sie sich kompetent, emanzipiert und kritisch in der Welt von heute zu bewegen vermögen.

    Mehr entdecken unter Gesellschaftliche Verantwortung!

  • Unser dichtes Beratungsnetz

    Unser Schulpsychologe

    für Fragen bei Motivationsschwierigkeiten, bei Verdacht auf Prüfungsangst, bei Konzentrationsschwierigkeiten u.v.a.
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    Unsere Beratungslehrkraft

    für Fragen zur Schullaufbahn, zur beruflichen Orientierung, zum Mentoringprogramm u.v.a.
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    Unser Schulsozialpädagoge

    für Beratungen bei Problemlagen oder Konfliktsituationen, für Fragen zur Persönlichkeitsentwicklung u.v.a.
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    Unsere Verbindungslehrkräfte

    für alle Schülerinnen und Schüler, die private oder schulische Probleme, Sorgen und Wünsche  haben.
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    Unsere Stufenbetreuer

    für alle Belange der pädagogischen Betreuung der Unter-, Mittelstufe und Oberstufe
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    Team offenes Ohr

    für  Schülerinnen und Schüler, die ihre persönlichen Anliegen oder Probleme mit Lehrkräften vertrauensvoll besprechen möchten. Auch Glaubensfragen oder - falls gewünscht - ein gemeinsames Gebet finden hier den nötigen Raum.

    GymKi - das macht uns aus
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    Unser Beauftragter für Suchtberatung 

    Schule ist Teil der Gesellschaft und spiegelt somit alle Facetten des menschlichen Handelns. Leider findet man manchmal bei Schülerinnen und Schülern die Flucht in ein Suchtverhalten als Reaktion auf persönliche und zwischenmenschliche Probleme.

    Unsere Inklusionsbeauftragte

    für Fragen bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs.
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    Koordinatorin Individuelle Lernzeitverkürzung

    für leistungsbereite, begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler am neunjährigen Gymnasium, die die Lernzeit bis zum Abitur pädagogisch begleitet auf acht Jahre verkürzen wollen.
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    Koordinator Studien- und Berufsorientierung

    zentrale Ansprechperson für die Berufliche Orientierung und Brücke zwischen der Schule und externen Partnern. 
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  • #zeitgemäßes Lernen

    Schulisches Lehren und Lernen findet nicht im luftleeren Raum statt:

    GymKi - das macht uns aus

    Der digitale Leitmedienwechsel führt zu weitreichenden Veränderungen, die auch vor der Schule nicht Halt machen. Unsere Aufgabe als Pädagoginnen und Pädagogen ist es dabei, die jungen Menschen auf das Leben in dieser Welt von heute vorzubereiten. Dazu gehört für uns am Gymnasium Kirchseeon einerseits ganz selbstverständlich, die Potenziale digitaler Medien zu nutzen und als sinnvolle Werkzeuge in den Unterricht zu Lehr- und Lernzwecken zu integrieren. Andererseits sind diese Medien selbst Thema im Unterricht und werden auf einer Metaebene reflektiert. In einem umfassenden Medienkonzept wurden diese beiden Pole in ein Curriculum übertragen, das jeder Schüler und jede Schülerin ab der 5. Jahrgangsstufe durchläuft. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen zu emanzipierten Nutzern von analogen und digitalen Medien zu erziehen, die im Laufe ihrer Schulzeit am GymKi die entscheidenden Kompetenzen für das Lernen im 21. Jahrhundert gelernt haben: Kommunikation, Kollaboration, kritische Reflexion, Kreativität!

    Die Visionen des GymKis erfahren Sie gleich hier:

    GymKi - das macht uns aus

    In einem ganz neuen Format haben sich am 4. März Mitglieder der ganzen Schulfamilie in einem Treffen via TEAMS darüber ausgetauscht, wie Lehren und Lernen am GymKi der Zukunft aussehen könnte.

    Ausschlaggebend ist der digitale Leitmedienwechsel, der zu epochalen Veränderungen der ganzen Gesellschaft geführt hat. Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für die Schule? Die Folien meines kurzen Impulsvortrags zu diesem Thema können Sie bei Interesse hier nachlesen. Der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Moormann, moderierte im Anschluss daran einen Austausch auf einem virtuellen Whiteboard: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer posteten dort ihre Gedanken zum Thema aus Sicht von Lehrern, Eltern und Schülern.

    Beim nächsten Treffen am 15. April wird zu Beginn Institutsrektor Ulrich Hierdeis von der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung den von ihm geplanten und in Dillingen ausgeführten Lernraum.Zukunft vorstellen. Zwar ist dieser Raum kein „Muster-Klassenzimmer“ der Zukunft; er enthält aber viele Elemente, die die Lernenden und den Raum im Blick haben. Somit können sicherlich Teilbereiche des Raumes für uns als Impulse dienen.

    GymKi - das macht uns aus

    Anschließend nehmen wir eine Priorisierung der auf dem Whiteboard bislang genannten Themen vor und spezifizieren in Gruppen die zahlreichen Anliegen.

    Matthias Ott

  • Unser pädagogisches Konzept

    Pädagogische Konzepte sind natürlich keine Patentrezepte oder Gebrauchsanweisungen, wie Bildung funktionieren kann. Sie sind aber Handlungskonzepte  für eine gelingende, professionelle pädagogische Arbeit, die im pädagogischen Alltag von kreativen und flexiblen Teams umgesetzt werden.

    Neugierig?

    Pädagogisches Konzept

Das passiert zur Zeit...

...die neusten Einblicke in unser Schulleben und den Alltag finden Sie hier, sei es allgemein (GymKi & Mehr), neues von der SMV, oder aktuelles von unseren P-Seminaren!

  • GymKi & Mehr

    Hier finden sich Informationen, Reaktionen, Anliegen und Dokumentationen aus unserem Schulleben!

    Digitale Berufsorientierung

    Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung der Oberstufe konnte auch in diesem Jahr aller pandemiebedingten Widrigkeiten zum Trotz für alle SchülerInnen der Q11 und Q12 ein digitales Informationsangebot am Gymnasium Kirchseeon realisiert werden.

    Weil der bis dato übliche „Marktplatz der Berufe“ in Präsenz nicht durchgeführt werden konnte, fanden über die Monate März und April verteilt insgesamt 24 digitale Veranstaltungen statt. Dabei deckten die zahlreich mitwirkenden Eltern sowie ehemalige SchülerInnen und weitere externe Partner ein breit gefächertes Spektrum der Studien- und Berufswelt ab.

    Zu Beginn fanden einige Videokonferenzen zu berufsübergreifenden Themen wie Berufsorientierung, Berufsfindung, Tipps und Tricks zur Bewerbung sowie Coaching und Changemanagement statt. Authentische und aktuelle Einblicke boten sodann ehemalige SchülerInnen des GymKis, indem sie in den Bereichen Pflege, Medizin, Physik und Informatik über das laufende Studium bzw. die Ausbildung informierten.

    In der weiteren Folge referierten die beteiligten Eltern zu konkreten Berufen bzw. Berufsfeldern und gaben Einblicke in die Struktur sowie den Ablauf von kleinen Einzelunternehmen bis hin zu internationalen Großkonzernen. Thematisch wurde der Bogen gespannt von verschiedenen Ingenieursberufen über die Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Forstwirtschaft etc.) bis hin zum Berufsfeld IT, Software und Internet. Abgerundet wurde die Veranstaltungsreihe von Informationen zu freien Berufen und entsprechenden Studienfeldern (Rechtwissenschaft, Steuerberatung, Journalismus, Lehramt) sowie zu den Möglichkeiten der Ausbildung und des Dualen Studiums in größeren Unternehmen.

    Abschließend möchte ich allen mitwirkenden ReferentInnen, auch im Namen der Schülerschaft, nochmals sehr herzlich danken, dass Sie mit Zeit und Engagement Ihre Expertise, Erfahrungen und Empfehlungen über die Studien- und Berufswelt sowie damit zusammenhängende Entwicklungen vorgestellt sowie entstandene Fragen kompetent und geduldig beantwortet haben.

    Mit herzlichen Grüßen
    Bastian Kriesche
    (Koordinator für berufliche Orientierung)

     

    GymKi - das macht uns aus

     

     

     

     

    Mein Schuljahr in Frankreich

    von Leonie Friedmann, 9a

    Ich habe mich im Herbst 2019 für das Voltaire-Programm, einen deutsch-französischen Individualaustausch, beworben und von Februar bis August 2020 war meine Austauschschülerin bei uns am GymKi und hat mit mir und meiner Familie zusammen in Kirchseeon gelebt. Im August bin ich dann nach Frankreich gefahren. Ich kannte meine Austauschpartnerin schon und das hat mir ein bisschen Sicherheit gegeben. Meine Eltern haben mich hingebracht und sind für eine Nacht dort geblieben. Dann hatte ich eine Woche Ferien bei der Familie zu Hause. Sie haben mich sehr nett aufgenommen. Ich hatte ein schönes Zimmer und habe mich dort wohl gefühlt. In dieser Woche habe ich mich schon ein bisschen eingelebt. Leider habe ich mich nicht getraut zu sprechen.

    An meinem ersten Schultag hatte ich echt Angst, aber das hat sich mit der Zeit geändert und ich bin wirklich gerne in die Schule gegangen. Ich habe mich angestrengt und gelernt. Ich habe jede Woche mehr vom Unterricht verstanden und war mit all meinen Freunden zusammen. Weil in Frankreich die Schule von 8 bis 18 Uhr geht, hatten wir außerhalb nicht viel Freizeit. Das fand ich am Anfang komisch, aber mit der Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es war ganz normal. Unter der Woche war ich im Internat, was mir auch super gefallen hat. Wir haben nach dem Unterricht noch viel geredet und Quatsch zusammen gemacht. Wir waren eine tolle Gemeinschaft. Sowohl im Internat als auch in der Klasse. Dadurch, dass wir die ganz Zeit zusammen waren, habe ich viel Französisch gehört und dementsprechend verstanden und auch viel geredet. Die anderen haben mir manchmal gesagt, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber sie haben mich fast immer verstanden.

    In den Herbstferien war ich mit meiner Gastfamilie in der Bretagne, wo sie ein Ferienhaus haben. Außerdem haben wir die Stadt Amiens besichtigt. Andere Ausflüge konnten wir wegen Corona leider nicht machen. Am Wochenende haben wir oft gekocht oder Kuchen gebacken. Zu Weihnachten haben wir ein Lebkuchenhaus und deutsche Plätzchen gebacken. Die Weihnachtsfeiertage habe ich auch bei meiner Gastfamilie verbracht.

    Die Frage, ob ich für drei oder sechs Monate nach Frankreich gehen möchte, hat mich am Anfang lange beschäftigt. Ich fand sechs Monate sehr lang und hatte ein bisschen Angst davor. Schlussendlich habe ich mich aber für sechs Monate entschieden und im Nachhinein und auch schon während des Austauschs habe ich gemerkt, dass es für mich die richtige Entscheidung war. Ich habe am Anfang ein oder zwei Monate gebraucht, um mich einzuleben, mich an mein „neues Leben“ zu gewöhnen und Freundschaften aufzubauen. Mit der Zeit hat es mir immer besser gefallen und als es mir dann richtig gut ging, ich mich dort wohl gefühlt habe, wären die drei Monate schon zu Ende gewesen. Aber ab da war der Zeitpunkt, ab dem es, rückwirkend betrachtet, erst richtig Spaß gemacht hat. Ich hatte Freunde, habe fast alles verstanden und habe ein gutes Zeugnis erhalten. Außerdem habe ich sogar eine Auszeichnung für besondere Leistungen und Verhalten in der Schule bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und es hat mich motiviert, so weiter zu machen. Wenn ich nach drei Monaten nach Hause gefahren wäre, hatte ich den besten Teil verpasst. Und genau deswegen waren sechs Monate für mich super.

    Am Ende war ich sehr traurig, weil ich wirklich gute Freunde gefunden hatte und wir eine tolle Gruppe geworden sind, aber ich habe mich auch auf meine Eltern und mein altes „Zuhause“ gefreut. Der Abschied war für uns alle traurig, aber wir waren uns einig, dass wir in Kontakt bleiben wollten. Heute bin ich seit ca. 2 Monaten wieder zu Hause und wir schreiben uns viel. Oft wollen sie wissen, wie es mir geht und was ich in Deutschland mache. Manchmal erzählen sie aus der Schule, von Lehrern, die ich auch hatte, oder schicken Gruppenfotos als Erinnerung an die tolle Zeit, die wir zusammen hatten.

    GymKi - das macht uns aus

    Wer also einen Schüleraustausch macht, findet viele neue Freunde, lernt ein anderes Land, seine Sprache, Kultur und Menschen kennen. Außerdem verändert man sich, weil es natürlich eine große Umstellung ist, ohne Eltern zurechtkommen zu müssen. Über das Voltaire-Programm kann man sich auf der Internetseite informieren und sich bei Fragen auch an einen Französischlehrer wenden.

     

    Kulturttag am GymKi - trotz Corona

    Mit einer Lesung und einem EduBreakout durch 30 Jahre Mauerfall: die 7. Jahrgangsstufe und die Teilung Deutschlands

    Am digitalen Kulturtag 2021 drehte sich für die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe alles um das Thema Mauerfall.  Juliane Breinl las in einer Videokonferenz aus ihrem erzählenden Sachbuch „Mein Mauerfall. Von der Teilung Deutschlands bis heute“ vor, dessen Stärke darin liegt, dass die Autorin authentisch von persönlichen Erfahrungen berichten bzw. erzählen lassen kann. 

    Sie selbst, Jahrgang 1971, wuchs in Leipzig auf und erlebte, was es bedeutet, wenn die Eltern einen Ausreiseantrag stellen, wenn ein Onkel der Familie die Flucht über die Grenze gelingt oder wenn man nach der Wende erfährt, dass ein anderer Onkel die Tante nur geheiratet hat, um die Großfamilie für die Stasi ausspionieren zu können.

    Juliane Breinl präsentierte in ihrem lebendigen Vortrag mehr als nur eine Ansammlung von interessanten Daten und Fakten. In einer Rahmengeschichte geht es um den 12-jährigen Ich-Erzähler Theo, der während eines Familienwochenendes in Thüringen von Eltern, Großeltern, Onkel und Tante sowie einer verschrobenen Pensionsbesitzerin in die Geschichte der DDR seit ihrer Gründung eingeführt wird.

    Die Autorin vermag es ganz nebenbei, eine zu oberflächliche Darstellung zu vermeiden. Da kommt der Opa zu Wort, der sich heute noch als „Ossi“ fühlt und seiner DDR nachtrauert, die Tante, die als Kind überzeugte Pionierin war, die Pensionswirtin, die den Russen die Schuld zuweist, und die Mutter, die im Jubiläumsjahr der Mauerfallfeierlichkeiten zugibt, dass sie die „Erinnerungen an die Scheiß-Grenze“ aufregen. Die Fakten, die im hübsch illustrierten Buch präsentiert werden, sind sozusagen die Ergebnisse von Theos Recherche.

    Am Ende steht die Erkenntnis, dass es vieler mutiger Menschen bedarf, die die Mauer zum Einstürzen brachten, dass die Idee eines grenzenlosen Europas absolut zu verteidigen ist und dass Fremdenhass und Rechtsextremismus nicht nur ostdeutsche Probleme sind.

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    Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schülern den persönlichen Erzählungen Breinls.

    Sie konnten bei der Beschäftigung mit diesem Themenkomplex recht leicht verstehen, dass die Vergangenheit Auswirkungen auf unser Leben heute hat und dass bestimmte Fragestellungen, wie z.B. die nach der Meinungsfreiheit, der Corona bedingten Einschränkung der Freiheitsrechte oder die nach dem Umgang mit persönlichen Daten (soziale Netzwerke) auch heute noch hochaktuell sind!

    Im Anschluss an die Lesung trafen sich die Schülerinnen und Schüler zu einem EduBreakout in ihrem jeweiligen digitalen Klassenzimmer, um dort eine ganz analoge Schatzkiste zu knacken: Die Lehrkräfte zeigten ihrer Klasse die sechs Zahlenschlösser, die den Zugang zum Inhalt der Kiste verwehrten. Zu jedem Schloss (aber zu welchem?) gehörte eine Aufgabe, die es zu lösen galt, um an den geforderten Zahlencode zu kommen. Schnell war klar, dass es effektiv ist, wenn sich die Klasse in kleine Gruppen aufteilt, sodass eine Kleingruppe eine Aufgabe löst, um an eine Zahlenkombination zu kommen. Da galt es mit Hilfe des Mauerfall-Buchs Kreuzworträtsel richtig zu beantworten, bei einem Memory-Spiel zum Thema Berlin vor und nach dem Mauerfall die korrekten Pärchen zu finden, eine Grenzanlage richtig zu „beschriften“, die zauberhafte Wirkung von UV-Licht zu entdecken und einen QR-Code richtig auszumalen. Schließlich haben es alle Klassen geschafft und dabei gelernt, dass man manchmal um die Ecke denken muss, um ein Problem zu lösen. Manche Schwierigkeiten konnte man auch gar nicht in der Kleingruppe lösen, da war dann die ganze Klasse gefragt. Am Ende des Kulturtags stand deshalb eine Reflexionsrunde: Was war bei den einzelnen Aufgaben zu tun? Wie sind Schülerinnen und Schüler auf die richtigen Lo?sungen gekommen? Wie hat die Zusammenarbeit in der Gruppe geklappt? Wie kann die Zusammenarbeit beim na?chsten Mal noch besser funktionieren?

    Ganz sicher haben alle an diesem Vormittag viel gelernt: über die DDR und über die Klassengemeinschaft!

    Matthias Ott

    Vorlesewettbewerb mal anders

    6. KlässlerInnen zeigen ihr Können beim Englisch-Vorlesewettbewerb

    Der Englisch-Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe hat Tradition am GymKi – und sollte natürlich auch dieses Jahr stattfinden.

    Zunächst wählte jede Klasse zwei SchülerInnen, die gegen die KandidatInnen aus den Parallelklassen antreten sollten. In manchen Klassen konnte diese erste Entscheidung noch in Präsenz stattfinden, andere lasen stattdessen in Videokonferenzen und stimmten über Onlinetools ab – kein Problem für die technisch geübten Kinder.

    Es folgte ein Teams-Meeting mit den KandidatInnen aus den einzelnen Klassen, in dem alle organisatorischen Fragen geklärt werden konnten. Und dann ging es richtig los: Für die erste Runde des Finales musste ein spannender Text gefunden, eingesprochen und auf mebis hochgeladen werden. Die zweite Runde fand dann am 19. Februar 2021 statt. Um 14 Uhr erschien ein zweiter, bis dahin unbekannter Text auf mebis (ein Auszug aus Pip and the Umbrella Room von M. G. Leonard). Jetzt musste man schnell sein: Den Text herunterladen, vielleicht noch ein bisschen üben, einsprechen und die Audiodatei innerhalb einer Stunde auf mebis hochladen.

    Die Jury, die aus sieben Englischlehrkräften des GymKis bestand, war beeindruckt von den Lesekünsten der SchülerInnen. Die Entscheidung war deshalb alles andere als leicht. Doch am Ende standen die Siegerinnen fest: Selina Obendorfer (6b) sicherte sich mit ihrer fesselnden Interpretation eines Ausschnitts aus Ratburger (David Walliams) den 1. Platz. Clara Miller (6d), die mit bemerkenswerter Sicherheit einen sprachlich anspruchsvollen Auszug aus Truly Devious (Maureen Johnson) las, folgte auf dem 2. Platz. Selma Lindner (6a) überzeugte mit ihrer ansprechenden Präsentation des Textes The Rockies are full of surprises! und erreichte den 3. Platz. Allen drei bereitete auch der unbekannte Text keinerlei Probleme.

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    Selina Obendorfer, Klasse 6b, 1. Platz        Clara Miller, Klasse 6d, 2. Platz

     

    Die Siegerinnen durften sich über Buchpreise und vom Kirchseeoner Buchladen gesponserte Lesezeichen freuen.

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    Preise für die Siegerinnen: The Strangers (Margaret Peterson Haddix), The Miscalculations of Lightning Girl (Stacy McAnulty) und A Place Called Perfect (Helene Duggan); Lesezeichen

    Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulfamilie,

    Wie wär’s, wenn wir in dieser herausfordernden Zeit einmal ganz besonders darauf achten, unsere Herzen zu weiten und Liebe zu geben, anstatt, wie es so oft in einem (falschen) Konkurrenzdenken der Fall ist, nur darauf zu achten, was wir bekommen können?GymKi - das macht uns aus

    Be the change you want to see in the world!

    Verhaltensforscher haben herausgefunden, dass ein positives Ereignis, welches uns widerfährt, uns in unserem weiteren Tun und Handeln positiv beeinflussen kann. Ein Mensch, der von einem anderen Menschen eine spontane Handlung bedingungsloser Nächstenliebe erfährt, wird in seinem Verhalten so positiv beeinflusst, dass er wie automatisch diese Positivität an andere Mitmenschen weitergibt. Es entsteht eben eine Kettenreaktion und so wird für immer mehr Menschen das Geben zur Gewohnheit. Je mehr Positives wir also in unserem Umfeld bewirken, um so mehr verbreiten sich Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unter allen Mitmenschen.

    Wir würden uns freuen, wenn wir euch hiermit einen Impuls geben können, an euch selbst und eure Stärke zu glauben und dass ihr immer etwas Positives zu einem „größeren Ganzen“ beitragen könnt. Das Leben ist wundervoll, auch wenn die Umstände mal mehr, mal weniger herausfordernd sind. Wenn wir bewusst dankbar sind für die vielen kleinen und oft auch großen positiven Ereignisse in unserem Leben, erzeugen wir in uns eine positive Haltung, die sich positiv auf uns selbst und unser Umfeld auswirkt.

    Die Idee, in unsere Schule damit zu beginnen, ist ein erster Schritt, Liebe zu teilen und in unserer Schule kleine Momente der Freude und des Lächelns zu erschaffen. Unsere Gedanken: Eine Kette mit viel Liebe und positiven Motivationen zum Nachahmen und Mitlächeln.

    Durch diesen kleinen symbolischen Akt geben wir uns gegenseitig Hoffnung, Mut und Freundschaft. Wir bekräftigen damit auch unseren Zusammenhalt unter ALLEN Mitgliedern der Schulefamilie und stärken uns gegenseitig. Vielleicht inspirieren wir damit Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer, mehr positive Momente zu erschaffen und motivieren auch außerhalb der Schule andere zum Nachahmen und Mitlächeln im Herzen. Denn das ist das, was unsere Schule zu einem besonderen Ort der Freude, Liebe und des Lachens macht.

    Euer P-Seminar „Schule is(s)t bewusst!“ und die Klasse 10e

     

    Erfolge beim Regionalwettbewerb „Jugend Forscht“

    In diesem Jahr ist alles anders – das gilt auch für den Wettbewerb „Jugend Forscht“. Normalerweise finden die Regionalwettbewerbe des größten Nachwuchswettberbs im Bereich der Naturwissenschaften über zwei Tage am Standort eines externen Partners statt. So konnten die Jungforscherinnen und Jungforscher des Gymnasiums Kirchseeon in den letzten Jahren im Frühjahr immer die Wettberbsatmosphäre bei Airbus am Standort Ottobrunn genießen. Doch schon 2020 wurde diese Veranstaltung durch Corona schlagartig unterbrochen und musste nach dem ersten Tag beendet werden. Dieses Jahr fand der Wettbewerb, wie so viele andere Veranstaltungen, rein digital statt.

    Dies schmälerte jedoch nicht die Motivation der Schülerinnen und Schüler des Wahlunterrichts „Jugend Forscht“ am Gymnasium Kirchseeon. So bauten und forschten Leonhard Mehnert (6b) und Lukas Herrscher (6e) über mehrere Monate an ihrem Projekt „Legosieb“, mit dem sie das Chaos in ihren Kisten mit Legosteinen zu bändigen versuchten. 

    GymKi - das macht uns aus

    Annabelle Sticksel (7c) faszinierte die unglaubliche Vielfalt von Lösungen der Natur in Bezug auf Bewegung, Jagd und Sinne am Beispiel von Eulen. Leider konnte sie ihre Forschungsvorhaben durch den erneuten Lockdown im November nicht mehr so durchführen, wie eigentlich geplant. 

    GymKi - das macht uns aus

    Anna Hamele und Mia Dill Herrera (beide 7d) testeten an sich und weiteren Personen die Auswirkungen verschiedener Haarshampoos auf ihre Haare und die Kopfhaut. Zudem entwickelten sie ein umweltfreundliches, plasikfreies Shampoo. Viktoriá Lauróva (9a) führte ihr erfolgreiches Projekt des letzten Jahres fort und untersuchte die Reißfestigkeit des menschlichen Haares in Abhängigkeit unterschiedlicher Einflussfaktoren.

    Mit diesen Projekten nahmen die Schülerinnen und Schüler am Regionalwettbewerb „Jugend Forscht München Süd“ am 25.02.2021 teil. Sowohl die Auftaktveranstaltung, die Jury-Gespräche und auch die Preisverleihung fanden in rein digitaler Form statt. Dabei konnten sich unsere Schule mit den Preisträgerinnen und Preisträgern über einige Preise freuen. Leonhard und Lukas konnten neben dem 2. Platz im Bereich „Arbeitswelt“ gleich zwei Sonderpreise für sich gewinnen (Sonderpreis „Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“/Sonderpreis Jahresabonnement Zeitschrift C’t). Anna und Mia durften sich mit ihrem „umweltfreundlichen Shampoo“ über den Sonderpreis „ReSet Plastic“ freuen. Zu guter Letzt konnte sich Viktória nun schon zum dritten Mal den ersten Platz im Fachbereich Biologie sichern. Damit hat sie sich auch in diesem Jahr für den digitalen Landeswettbewerb „Schüler Experimentieren“ im März qualifiziert, der im letzten Jahr leider ausfallen musste.

    GymKi - das macht uns aus

    Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger!

    Das GymKi gratuliert herzlichst!

    Katharina Schippan zum 1. Platz des Landeswettbewerbs "Jugend musiziert" 2021 in der Solowertung Querflöte.

    Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg beim Bundeswettbewerb!

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  • Unsere SMV

    Hier finden sich alle Informationen unserer SMV:

    Unsere SchülersprecherInnen 2020/2021

    GymKi - das macht uns aus

    Hier stellt sich unsere SMV vor.

  • Unsere P-Seminare

    Auch am GymKi gibt es aufgrund der P-Seminare jedes Jahr eine Vielzahl neuer spannender und völlig unterschiedlicher Projekte. Hier kann man eine Auswahl von Dokumentationen der Projektideen, Projektphasen und Ergebnisse bewundern.

    #P-Seminar Bepflanzung des Schulgeländes

    Die Bepflanzung des Schulgeländes hat begonnen, diese Woche haben die Schülerinnen und Schüler Unkraut gejätet um bald die ersten Pflanzen, die dankenswerterweise von der Gärntnerei Köstler in Grafing gespendet wurden, einzupflanzen. Sobald die erste Pflanzaktion durchgeführt wurde, gibt es hier aktuelle Bilder! An dieser Stelle, vielen Dank an die Gärtnerei Köstler, die trotz der schwierigen Zeiten diese Aktion möglich macht!

    #P-Seminar Wildbienen

    GymKi - das macht uns aus

    Zu diesem tollen neuen Haus gibt es auch einen Artikel in der SZ: Hier ist der Link:

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/kirchseeoner-schulprojekt-eine-nisthilfe-vor-dem-schulhaus-1.5214833

    #P-Seminar Kreislauf

    An dieser Stelle findet ihr in nächster Zeit Beiträge des P-Seminars "Kreislauf". Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, allgemeine Informationen und konkrete Tipps für ein nachhaltigeres Alltagsleben in unserem Landkreis zusammenzutragen und auch vorzustellen. Darunter fällt auch, dass Interviews mit Menschen aus dem Landkreis geführt worden sind, die auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun haben. Seid gespannt!

    Auch werden wir das Seminar mit einer großen Aktion beenden - mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten!

    Neuigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit und unserem Seminar findet ihr hier unter folgenden Rubriken:

    # Nachhaltige Rezepte #Interview #Schule #LifeHacks #Elektromobilität #Überraschung

    #Elektromobilität

    Faszination Tesla
    Tesla. Ein Newcomer der Automobilbranche der sich seinen Namen gemacht hat mit extremen Beschleunigungswerten und Reichweiten die selbst dem letzten Prediger von Verbrennungsmotoren den Mund offenstehen lässt.

    Das besondere an Tesla ist nicht nur die Qualität und Leistung der Autos sondern die Technik die in jedem seiner Fahrzeuge steckt.

    Autopilot:
    Zum einen ist da der Autopilot, der dem Fahrer hilft von A nach B zu kommen und dabei nicht nur die Spur halten kann und die Geschwindigkeit hält.
    Zahlreiche Funktionen sind so fortgeschritten, dass sie in Deutschland nicht einmal erlaubt sind. So können zum jetzigen Zeitpunkt, in anderen Ländern, bereits Kreisverkehre oder Baustellen souverän durchfahren werden. Und das alles ohne das Eingreifen des Fahrers.

    Leistung:
    Aber auch die Leistung der Tesla Modelle bleibt nicht unangetastet. So verbessert Tesla von Generation zu Generation seine Fahrzeuge. Der aktuelle Peak an Leistung versteckt sich in seiner Luxus-Limousine, dem Model S. Der Typ P100D schnellt in 2,5 Sekunden von Null auf Hundert. Und das mit 5 Sitzplätzen. Solche Leistungen begeistern uns normalerweise bei Herstellern wie Koenigsegg oder Bugatti. Die vergleichbaren Fahrzeuge von diesen Herstellern kosten jedoch mehr als das 10-Fache.

    Reichweite:
    Regelmäßig begeistert Tesla mit neuen Werten ihrer Autos. So gilt Tesla mittlerweile als Maßstab für Leistung, Technik und Reichweite. So kann ein Tesla mittlerweile mehr als 600km mit einer Akkuladung fahren.

    Ladeinfrastruktur:
    Um das Reisen noch leichter zu machen hat Tesla in Europa und anderen Teilen der Welt ein gigantisches Netz von Schnelladesäulen aufgebaut. Diesen laden in wenigen Minuten das Auto von 5% auf 80% auf. Andere Hersteller sehen die Verantwortung beim Staat die Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Das ist zwar ein möglicher Ansatz, symbolisiert aber wenig ihres oft so angepriesenen „Vorsprung durch Technik“.

    Künstliche Intelligenz:
    Auch im Bereich AI, also der künstlichen Intelligenz ist Tesla unter den Automobilherstellern federführend. Die Basis von künstlicher Intelligenz sind Daten. Daten die erst einmal gesammelt werden müssen. Tesla sammelt diese Daten bei jeder Fahrt ihrer Autos und verbessert sozusagen mit jeder Fahrt ihren Autopiloten.

    Updates:
    Jeder ist es mittlerweile gewohnt sein Smartphone regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. So ist es nun auch beim Auto. Tesla hat es etabliert nun auch Autos per Internet mit neuen Features und Upgrades zu versorgen. So steigern sich bei manchen Updates die Reichweite oder die Leistung. Aber auch neue Spiele oder Ähnliches werden aufgespielt. Zudem besteht nun die Möglichkeit im Nachhinein noch Optionen zuzukaufen. So kann per Smartphone-App die Beschleunigung von 4,4 Sekunden auf 3,9 verbessert werden, indem man sie zukauft.

    Smart-Summon:
    Das ist die Fähigkeit des Autos den Fahrer beispielsweise auf einem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum abzuholen, wenn der Weg zum Parkplatz zu weit ist oder es regnet. Per Knopfdruck auf der Tesla-App setzt sich das Fahrzeug in Bewegung und sammelt den Fahrer ein. Dabei navigiert er selber durch die parkenden Autos mit einer Geschwindigkeit von etwa 6 km/h. Hierzulande ist das jedoch nicht

    Service:
    Auch bei der Vereinbarung eines Service Termins setzt Tesla neue Standards. Über die Tesla-App kann einfach das Problem geschildert werden und ein Termin vereinbart werden. Hinzu kommt der extrem geringe Service-Bedarf der Fahrzeuge. Da die Autos über ein offenes Differential verfügen und kein Verbrennungsmotor mit hohem Wartungsbedarf verbaut ist, hält sich die Zahl der beweglichen Teile in Grenzen. Somit ist der Verschleiß beinahe auf die Bremsen beschränkt. Da in einem Elektroauto jedoch immer seltener gebremst werden muss und immer mehr rekuperiert wird, wird der Service immer mehr zu einer Rarität.

    Und vieles mehr…

    Zusammenfassung:
    Als Abschluss kann man also sagen, dass Tesla nicht nur irgendein Automobil-Hersteller ist, sondern auch in der Tech-Branche einen Namen etabliert hat. Auch bei Leistungsvergleichen ist das Model S aufgrund seiner atemberaubenden Leistung in unzähligen Vergleichen angetreten. So kann man gespannt sein was Elon Musk, der CEO von Tesla, noch alles auf die Beine stellt und den Deutschen Herstellern zeigen wird wo der Hammer nun tatsächlich hängt.

    Jannik Hoog
     


    #Nachhaltige Rezepte

    GymKi - das macht uns aus

    Olivenbrot
    1 Großer oder 2 kleine Laibe
     
    Zutaten:
    -       500 g Mehl (Weizen 550 oder Dinkel 630)
    -       300 ml kaltes Wasser
    -       5 g Trockenhefe oder 10 g Frischhefe
    -       1-2 TL Salz
    -       1 Prise Zucker
    -       100-150 g ganze oder grob gehackte Oliven
     
    Alternativen zu Oliven:
    -       Walnüssen
    -       Getrocknete Tomaten
    -       Röstzwiebeln
    -       Rosmarin oder andere frische Kräuter
     
    Anleitung:
    1.    Alle Zutaten mit Ausnahme der Oliven verkneten
    2.    Oliven hinzufügen und einkneten
    3.    Teig abgedeckt für 10-24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen
    4.    Backofen auf 240 Grad C Ober-/ Unterhitze vorheizen
    5.    Teig aus dem Kühlschrank holen, auf bemehlte Arbeitsfläche stürzen und zu einem oder zwei Laiben formen
    6.    Olivenbrot für 15 Minuten bei 240 Grad Celsius Backen
    7.    Nach diesen 15 Minuten den Ofen auf 200 Grad Celsius runterschalten und nochmals für 10-15 min backen
    8.    Brot aus dem Ofen holen und genießen!
     Quelle: https://www.smarticular.net/olivenbrot-backen-einfaches-rezept/
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    #Interview

    GymKi - das macht uns aus

    SatOne

    Eines der ersten Dinge, die beim Betreten des Schulgebäudes des Gymnasiums Kirchseeon ins Auge stechen, ist ein riesiges Wandgemälde in der Aula. Das abstrakte Bild wurde 2016 vom Künstler SatOne umgesetzt. In einem von mir am 12.1.2021 geführten Interview mit SatOne hat der Künstler Einblicke in verschiedene Aspekte seiner Tätigkeit gewährt. 
     
    Wie verlief seine Ausbildung? 
    Seinen heutigen Beruf verdankt er einer gewissen Sturheit, wie er selbst sagt. Nach seinem Grafikdesign-Studium merkte er schnell, dass dieses nicht ganz seiner Vorstellung entsprach. Zudem hatte er zu dieser Zeit schon einige Sprühaufträge. Im Alter von 20 Jahren entschloss er sich dann, es zu probieren, von diesen Aufträgen zu leben. Auch wenn viele seiner ersten Aufträge noch indirekt mit Grafikdesign und Illustration zu tun hatten, wurde er mit der Zeit immer unabhängiger davon und konnte sich in seinen Werken freier entfalten. 
     
    Welche Herangehensweise wählt SatOne bei seinen Projekten? 
    Bei den meisten Wand-Projekten lässt sich der Künstler im Voraus Fotos von der Umgebung schicken. Beim Erstellen eines Werks achtet er besonders auf die umliegenden Gegenstände und die Formsprach der Umgebung. Alle diese Elemente lässt er später in sein Werk mit einfließen. Sein Anspruch an sich selbst sei nämlich, dass das Werk immer individuell angepasst ist an die Umgebung. 
     
    Welches Projekt steht für sein Lieblingsprojekt? 
    Ein spezielles Lieblingsprojekt habe er nicht. Er erzählte aber von einem Auftrag in Indien, an den er sich gern zurückerinnere. Das Goethe-Institut lud ihn damals ein, den zweitgrößten Bahnhof in Chennai künstlerisch zu gestalten. Er berichtete von dem geringen Arbeitsschutz in Indien und davon, dass er sogar neben Hochspannungsleitungen arbeitete. Um ein Abschlussfoto mit dem Werk zu schießen, organisierte er sich kurzerhand einen Zug, an den er sich vorne dranhängte. Aber genau das machte die Reise für ihn so besonders. Für ihn zählen besonders die Eindrücke, die er während einer solchen Reise macht. Diese seien die Sachen, die ihm besonders in Erinnerung blieben. 
     
    Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf seinen Beruf? 
    Auf die Frage ob ihn die Corona- Krise in seinem Beruf beeinflusse, antwortete er, er habe viele Aufträge im Ausland, solche Dinge wären dieses Jahr natürlich leider weggefallen. Er habe aber die Zeit genutzt, um ein Buch zu publizieren, obwohl ihm viele Freunde zurzeit davon abrieten. Er habe sich davon aber nicht abhalten lassen. Man müsse schließlich flexibel bleiben, meint er.
     
     
    Wie kam der Kontakt zu unserer Schule zustande? 
    SatOne kommt selbst aus Eglharting und bei der ersten Zusammenarbeit mit der Schule viel ihm zufällig eine große freie Fläche in der Aula des Gymnasiums auf, an der heute ein zwei Stockwerke hohes Bild von ihm thront. Er arbeitet bereits das dritte Mal mit unserer Schule zusammen, hatte davor aber noch nie mit anderen Schulen solche Seminare abgehalten. Lediglich einige Workshops habe er zuvor mit Schülern veranstaltet. 


    Welche Bedeutung misst er dem Thema Nachhaltigkeit bei? 
    Da sich dieses Seminar viel mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, viel natürlich auch die Frage, ob der Künstler selbst auch auf Nachhaltigkeit achten würde. Dies bejahte er. Er benutze der Umwelt zur liebe Streichfarbe, um große Flächen zu füllen – auch um weniger Müll zu produzieren. Mittlerweile gäbe es aber auch Sprühdosen, die auf Wasser basieren und somit umweltfreundlicher sind. Diese umweltfreundlichere Alternative nutzt er immer öfter – auch seiner Gesundheit zuliebe. 

    Max Thieme
     

     

    Bettina Friedrichs

    „Mein Ziel ist es, dass Sie hier heute rausgehen und morgen schon etwas machen“, das ist ein Zitat der Ebersbergerin Bettina Friedrichs. Damit sollte sie zum Vorbild für uns alle werden. Frau Friedrichs ist Mitglied der „Agenda 21“ und engagiert sich für den Umweltschutz, indem sie in verschiedenen Workshops einfache Wege erklärt, wie man selbst Zuhause ohne große Umstände Plastik reduzieren und nachhaltiger leben kann. Im folgenden Interview erzählt sie ihre Geschichte und verrät einige Tricks, wie man selbst seinen Plastikkonsum reduzieren kann.

    P- Seminar: Was hat Sie persönlich zur Reduzierung von Plastik bewegt?

    Frau Friedrichs: Eigentlich war mir schon immer bewusst, dass der viele Müll nicht gut für die Umwelt ist, dann denkt man wieder verstärkt darüber nach und reduziert ein bisschen. Natürlich schleicht es sich dann doch wieder ein, dass man Produkte kauft, weil man sie einfach haben möchte. Und nachdem die Medien wieder mehr über die Probleme von Plastik berichtet haben, beispielsweise von Plastikstrudeln im Meer und die Bilder von Seevögeln zeigten, war einfach der Zeitpunkt für mich gekommen nochmal gezielter drauf zu achten. Als ich dann angefangen habe, einiges zu reduzieren, wurde mir plötzlich bewusst, dass noch viel mehr möglich ist. Es entwickelte sich ein gewisser Ehrgeiz, möglichst viel zu reduzieren.

    P- Seminar: Was waren Ihre ersten Schritte, um den Plastikmüll zu reduzieren?
    Frau Friedrichs: Zuerst beim alltäglichen Einkauf im Supermarkt viel stärker drauf zu achten, Plastik zu vermeiden, dass beispielsweise die Tomaten nicht eingepackt sind, meistens gibt es ja eine Alternative. Und danach kam die Idee auch keine Flüssigseife mehr zu verwenden oder Shampoo und Duschgel wegzulassen, solche Dinge kamen bei mir erst ein bisschen später.

    P- Seminar: War es anfangs schwer, Ihre Gewohnheiten zu ändern?

    Frau Friedrichs: Meiner Meinung nach sind die ersten Schritte nicht so schwer, für manche Sachen hat man ja Alternativen. Wenn man sich dann dazu entscheidet, wirklich zum Großteil plastikfrei zu werden, wird es nach hinten raus schon immer schwerer.

    P- Seminar: Bei welchen Produkten könnten Schwierigkeiten auftreten?

    Frau Friedrichs: Also ich persönlich finde es im Bereich Molkereiprodukte immer noch sehr schwer. Natürlich ist die Milch aus der Flasche kein Problem, Joghurt im Pfandglas auch nicht, aber bei Mozzarella wird es schon schwieriger Alternativen zu finden. Dasselbe Problem entsteht bei Crème fraîche oder Schmand.

    P- Seminar: Konnten Sie andere Menschen aus der Familie oder dem Freundeskreis auch zur Plastikreduzierung bewegen?

    Frau Friedrichs: Ja, meine Familie hat ziemlich schnell mitgezogen, das war kein Problem. Mit Freunden spricht man natürlich drüber oder verschenkt vielleicht auch mal ein Gemüsenetz. Mit dem Ziel, dass einige ihren Plastikkonsum hinterfragen und mitziehen. Dann habe ich angefangen Plastikfrei Workshops anzubieten. Das Ganze hat mit einem Vortrag im Rathaus begonnen, einige Interessierte, die auch schon ein Stück weiter waren als ich sind gekommen und haben viele tolle Ideen mitgebracht. Daraus haben sich dann Workshops entwickelt, bei welchen wir uns gezielt für einzelne Bereiche Alternativen gesucht haben.

    P- Seminar: Können Sie uns mehr zu den Workshops erzählen?

    Frau Friedrichs: Ich biete meine Workshops über die Agenda 21 an. Die Agenda beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Bereichen, unserer heißt: AK Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie. Bei meinen Workshops ist mir wichtig nicht nur über die Thematik zu reden und jeden dann wieder alleine lassen, sondern wirklich gezielt gemeinsam etwas zu erarbeiten. Zum Beispiel stellten wir gemeinsam ein Deo her, welches jeder am nächsten Tag gleich benutzen konnte. Die Interessierten müssen nicht zuerst ein Rezept suchen, alle Zutaten sammeln und sich vorbereiten um zu beginnen. Es ist mir sehr wichtig, dass man mit geringem Aufwand direkt anfangen kann.

    P- Seminar: Wo sehen Sie den Landkreis in 10 Jahren?

    Frau Friedrichs: Ich hoffe es natürlich sehr, dass noch mehr Menschen auf Plastikreduzierung achten. Wobei mir auch bewusst ist, dass wir durchaus in unserer kleinen Blase leben, in der man sich oft mit Gleichgesinnten umgibt, die ja schon viel tun. Ich hoffe aber trotzdem, dass es mehr wird. Man sieht das Engagement zum Beispiel hier in Ebersberg im Bioladen, der jetzt unverpackte Sachen anbietet, oder der Unverpacktladen in Zorneding, es gibt also immer mehr Angebote, welche von immer mehr Menschen angenommen werden. Ein großes Problem sehe ich aber im Online-Handel, da wir dadurch auch verstärkt das Problem von Papiermüll, also Kartonagen, haben.

    P- Seminar: Haben Sie generelle Tipps für Menschen, die auf ihren Plastikkonsum achten wollen?

    Frau Friedrichs: Einfach anfangen, bloß kein Perfektionist sein, mit geringem Aufwand schon die ersten Sachen verändern. Dass man einen eigenen Einkaufsbeutel mitnehmen sollte ist glaub ich jedem schon bewusst. Wenn man weiß, dass das Duschgel bald leer ist, kauft man sich einfach schonmal ein Stück Seife, das man als nächstes benutzen kann, oder man ersetzt Shampoo durch eine Haarseife. Generell sollte man Schritt für Schritt analysieren, wo überhaupt Verpackungsmüll anfällt, dann entscheiden, was einfach zu ersetzen ist und dann damit anfangen. Wenn es Dinge gibt, die nicht ersetzbar sind, weil man sie braucht oder haben möchte, dann ist es ebenso. Wenn viele Leute ein bisschen was tun, ist allen sehr geholfen.

    Vielen Dank!

    Romy Heiler

    #Lifehack der Woche

    Wir Schüler und Schülerinnen des P-Seminars „Kreislauf“ interessieren uns sehr für unsere Umwelt und wollen daher vor allem die Mitglieder unserer Schulfamilie und die Bewohner des Landkreises Ebersberg auf einen nachhaltigeren Alltag aufmerksam machen. Deshalb gibt es nun jeden Donnerstag hier auf unserer Homepage einen Lifehack, um unserer Umwelt etwas Gutes zu tun.

    Brot länger haltbar machen

    GymKi - das macht uns aus

    Jeder kennt diese Situation: Man kauft Brot, isst es aber nicht am gleichen Tag auf und am nächsten ist es schon fast zu hart, um es zu essen. Doch dieser Lifehack ändert alles. Das Brot einfach mit der Schnittfläche auf ein Holzbrett legen und tadaaa. So bleibts länger frisch und man wirkt der Lebensmittelverschwendung entgegen.

    #P-Seminar "Musikinstrumentenbau"

    Wer kann schon von sich behaupten eine E-Geige gebaut zu haben. Dieser Herausforderung haben wir, das P-Seminar „Musikinstrumentenbau“ des Gymnasiums Kirchseeon unter der Leitung von der Physiklehrkraft Frau Domke, uns gestellt.
    Nach einem inspirierenden Besuch der Musikinstrumentenausstellung im Münchner Stadtmuseum haben wir uns für den Bau einer E-Geige entschieden. Wir wählten ein Schlangendesign, um einen Wiedererkennungswert zu erlangen.
    Anhand von unseren selbstgebauten Modellen und maßstabsgetreuen Skizzen hat der Schreiner Bredenhöller aus Glonn die Einzelteile aus von ihm gespendeten Ahornholz grob ausgeschnitten. Über eine Zeitspanne von sechs Monaten wurden diese von uns im Werkraum unserer Schule weiterbearbeitet, zusammengeleimt und lackiert. Außerdem haben wir die Schnecke der Geige durch einen Schlangenkopf ersetzt, welchen wir selbst geschnitzt haben.
    Um unser Projekt zu realisieren, benötigten wir die Hilfe eines Experten. Hierfür kontaktierten wir den Münchner Geigenbauer Wolfgang Löffler, welcher uns mit Informationen über den Geigenbau und Material versorgte. Außerdem übernahm er Arbeiten, die wir aufgrund der fehlenden Ausbildung und Erfahrung nicht umsetzen konnten.
    Aufgrund der Coronakrise verzögerte sich das gesamte Projekt erheblich und auch die geplante Präsentation am jährlichen Weihnachtskonzert konnte leider nicht stattfinden. Als Alternative wird die E-Geige in einem Schaukasten der Schule ausgestellt.
    Unser Projekt war nur durch die großzügige Spende der VR Ebersberg/Zorneding, sowie die Unterstützung der Experten möglich. Dafür danken wir herzlich.
    .
    P-Seminar „Musikinstrumentenbau“ (Gymnasium Kirchseeon)

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