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Gesellschaftliche Verantwortung

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Die Schule wird seit jeher als Abbild der ganzen Gesellschaft gesehen: Alle großen Entwicklungen, wie z.B. Digitalisierung, Suchtproblematik, Alltagsrassismus, spiegeln sich im Kleinen an den Schulen. Mit unserem Sozialcurriculum versuchen wir den aktuellen gesellschaftlichen Prozessen Rechnung zu tragen und unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem Lebensalltag zu unterstützen. Unser Ziel ist, dass sie sich kompetent, emanzipiert und kritisch in der Welt von heute zu bewegen vermögen.

  • Demokratie- und Werteerziehung

    Wir als Schulfamilie pflegen ein wertschätzendes, demokratisches, offenes und soziales Miteinander. Um dies zu erlernen und einzuüben, ist über die Jahre unser Sozialcurriculum entstanden. Es entwickelt sich stetig weiter und versucht die Kompetenzen aufzunehmen, die uns als Gemeinschaft in ihrer Offenheit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme stärkt und gleichzeitig Raum für jeden Einzelnen lässt.

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  • 5. Klasse: Ankommen in der Schulgemeinschaft

    In dem Projekt „Ankommen in der Schulgemeinschaft“ werden die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in die Leitgedanken der Schule (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage; Inklusion und Schule) eingeführt. Im Rahmen des Leitgedankens Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage wird dabei auch die Anti-Mobbing-Vereinbarung der Schule besprochen. Ebenso werden zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Klassenregeln für den Umgang miteinander, das Verhalten im Unterricht und die Nutzung eines Klassenchats erarbeitet.

    Das Projekt wird von den Verbindungslehrern der Schule und in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit durchgeführt.

  • 5. Klasse: Projekt Netzgänger 3.0

    Nicht nur seit der Corona-Krise, sondern schon seit viel längerer Zeit gehören für Kinder und Jugendliche PC, Internet und Smartphone zum normalen Leben dazu. Die sogenannten „digital natives“ wachsen mit digitalen Medien auf und beginnen früh, sich eigenständig mit ihnen zu beschäftigen und deren vielfältige Möglichkeiten für sich zu nutzen.

    Hinter all den Chancen verstecken sich jedoch gleichzeitig auch Risiken, und nicht immer haben Erwachsene die Möglichkeit, die Kinder darauf ausreichend vorzubereiten. Zwar kennen sich die Schülerinnen und Schüler sehr gut mit den technischen Voraussetzungen aus, jedoch fehlt es oft an lebenspraktischen (Medien-)Kompetenzen.

    Das Projekt„Netzgänger 3.0“, welches seit dem Schuljahr 2020/2021 am Gymnasium Kirchseeon durchgeführt wird, knüpft genau an diesem Punkt an. Ziel ist es, den Kindern zwischen zehn und zwölf Jahren nicht nur Tipps für eine risikoarme und gesunde Mediennutzung zu geben, sondern auch, Handlungskompetenzen und Alternativen zu vermitteln.

    Netzgänger 3.0 ist ein Peer- Projekt. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassenstufen zu Multiplikatoren (Peers) in vier verschiedenen Modulen ausgebildet werden: „Smart im Netz“, „Cybermobbing“, „Virtuelle Spielewelten“ und „Soziale Netzwerke“. Ihr Wissen werden sie anschließend in Tutorien an die jüngeren Schüler der 5. und 6. Klassen weitergeben. Während in der 5. Klasse allgemeine Grundlagen vermittelt werden, wird in der 6. Klasse der Schwerpunkt auf das Thema Cyber-Mobbing gelegt.

  • 5. Klasse: Verkehrserziehung

    Sichere Teilhabe am Verkehr und selbstverantwortliche und altersgerechte Mobilität

    Ganz allgemein zielt die Verkehrserziehung auf die Befähigung der Schülerinnen und Schüler  zu einer sicheren Teilhabe am Verkehr sowie zu selbstverantwortlicher und altersgerechter Mobilität. Diese schulen ihre motorischen Fähigkeiten sowie ihr antizipatorisches Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen, um als Fußgänger, Radfahrer, Mitfahrer und Benutzer motorisierter Fahrzeuge sowie öffentlicher Verkehrsmittel gefahren-bewusst und verantwortungsvoll zu agieren. Ihr Mobilitätshandeln zeigt Problembewusstsein für ökologische und ökonomische Fragen und Bereitschaft zu Rücksichtnahme und defensivem Verhalten

    DB Schülerbegleiter

    Ein interessierter Teil der Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe  nimmt alljährlich am Programm „DB Schülerbegleiter“ der S-Bahn München teil. Ziel der Ausbildung führt ist es, dass die Jugendlichen bei Fehlverhalten oder Belästigungen anderer Fahrgäste andere Schülerinnen und Schüler direkt ansprechen und positiv auf sie einwirken sollen - während der Fahrt, beim Ein- und Aussteigen und an den Stationen. 

    Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima

    Die Schule nimmt alljährlich an der Kampagne „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teil. Dabei geht es vor allem um die Sensibilisierung bzgl. des Verkehrsmittels Fahrrad, um die Motivation zu dessen Nutzung sowie um die Vermittlung gefährdungsarmer Wegstrecken aus den verschiedenen Richtungen zum Gymnasium Kirchseeon. 

  • 6. Klasse: Präventionsveranstaltung zum Thema Mobbing

    Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist auch in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten, Streitereien oder aggressiven Auseinandersetzungen. Mobbing kann eine Bandbreite von Situationen betreffen wie z. B.:

    • Die Mitschüler tuscheln, kichern oder lassen beleidigende Bemerkungen fallen, wenn ein bestimmter Schüler sich zu Wort meldet.
    • Da hänseln Mädchen in einer 7. Klasse eine ausländische Mitschülerin wegen ihres Aussehens und ihrer schlechten Sprache.
    • Da lauern Buben einer 4. Klasse einem schüchternen, etwas schmächtigen Mitschüler auf dem Schulweg auf und erpressen von ihm Geld oder Klamotten.

    Häufig sind die Erwachsenen ratlos oder schauen weg, während die Opfer die Schuld bei sich selbst suchen und zunehmend in eine soziale Isolation geraten. Lehrkräfte sind meist überrascht, wenn man sie auf Mobbing in einer Klasse anspricht. Denn die Schikanen geschehen oft zu subtil und meist außerhalb des Unterrichts, während der Pausen oder auf dem Schulweg. Je länger Mobbing andauert, umso schwieriger ist es, eine Lösung zu finden und umso sicherer ist die körperliche oder seelische Beeinträchtigung der betroffenen Kinder oder Erwachsenen.

    Im Rahmen der Präventionsveranstaltung sollen die Schülerinnen und Schüler darüber informiert werden, welche Auswirkungen Mobbing auf die Betroffenen haben kann, wie sie Mobbinghandlungen entgegentreten können und wo sie sich Hilfe und Unterstützung holen können.

  • 6. Klasse: Projekt Netzgänger 3.0 – Vertiefung zum Thema Cyber-Mobbing

    Die Peers aus dem Projekt Netzgänger 3.0, die die Schülerinnen und Schüler bereits aus den Tutorien in der 5. Jahrgangsstufe kennen, werden nun nochmals in die Klassen kommen und das Thema Cyber-Mobbing, auch in Bezug auf soziale Netzwerke, weiter vertiefen.

    Sie erarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern die besonderen Kommunikationsregeln und -erfordernisse in Social Media und verdeutlichen, dass jeder einzelne in der Klassengemeinschaft die persönliche Mitverantwortung für ein positives Miteinander in Social Media, z.B. dem Klassenchat, trägt.

  • 7. Klasse: Präventionsveranstaltung zu Thema Essstörung

    Essstörungen können in jedem Alter entstehen, aber in der Zeit der Pubertät ist die Gefahr am größten. Kein Wunder: Der Körper, die Gefühle, das Denken – alles ändert sich, alles ist neu. In dieser Zeit ist alles superanstrengend, man wird unsicher und verletzlich, fragt sich wer man ist und wie die anderen einen finden? Dabei hat meist die Clique das Sagen. Abfällige Bemerkungen sowie der Vergleich mit den gängigen Schönheitsidealen können dabei schnell am Selbstbewusstsein nagen und manchmal Auslöser für Essstörungen sein. Aber auch Spannungen in der Familie, Streit oder Trennungen der Eltern, Leistungsdruck oder Stress können zu einem gestörten Essverhalten führen.

    Da Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Heißhungerstörungen) schwere seelische Krankheiten sind, sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Präventionsveranstaltung Informationen erhalten, wo die Grenzen zwischen normalem und gestörtem Essverhalten liegen, wie sie die auslösenden Probleme anders bewältigen können und wo sie sich ggf. rechtzeitig Hilfe suchen können.

    Die Präventionsveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Ebersberg durchgeführt.

  • 7. Klasse: Suchtprävention: Vermeidung von Alkoholmissbrauch/leichte Drogen

    Keine andere Droge wird früher und umfassender geduldet als Alkohol. Und auch die Akzeptanz sogenannter „leichter Drogen“ wird in der Bevölkerung immer größer.

    Vor diesem Hintergrund erscheint es nur logisch, dass bereits in der siebten Jahrgangsstufe ein Suchtpräventionsprogramm zu eben diesem Thema durchgeführt wird. Dabei sollen Wege und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Suchtentwicklung und suchtbezogene Störungen verhindert werden können und eine sinnvolle und ausgewogene Freizeitgestaltung gelingen kann.

    Die Präventionsveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Ebersberg durchgeführt.

  • 8. Klasse: Zammgrauft / Pack ma´s

    „Zammgrauft“ bzw. „Pack ma´s“ ist ein vom Polizeipräsidium Bayern initiiertes Sozialtraining zur Konfliktregulierung und Gewaltprävention, das von der Dominik-Brunner-Stiftung und dem BLLV unterstützt wird. Bei dem Projekt geht es vor allem um die angemessene Bewältigung heikler Situationen – vom schwelenden Streit mit dem Banknachbarn bis hin zur bedrohlichen nächtlichen Begegnung am Bahnhof. Immer ist der Fokus des Programms praxisorientiert, stets ist das Ziel die Stärkung sozialer Kompetenz im Alltag der Heranwachsenden. Das Rüstzeug hierfür – Sensibilität, Empathiefähigkeit, Selbstvertrauen und Zivilcourage – wird den 8. Klassen durch geschulte Lehrerinnenund Lehrer vom Gymnasium Kirchseeon in einer ganztägigen Einheit vermittelt.

  • 8. Klasse: Suchtprävention: Online- und Mediensucht

    Dass das Problemfeld der Online- und Mediensucht ein relativ junges ist, ändert nichts an seiner gravierenden Relevanz. So nimmt nicht nur die Zahl der Betroffenen in rasanter Form zu, auch die Symptome lassen sich in jeder Hinsicht mit denen anderer Suchterkrankungen vergleichen. Über die Erzeugung von Problembewusstsein hinaus ist es das Ziel der Einheit, dem potenziellen Verlust realer Lebenswelten vorzubeugen.

    Auch für den zweiten Teil der Suchtpräventionsreihe besteht eine Kooperation mit dem Gesundheitsamt Ebersberg.

  • 8. Klasse: Vortrag Jugendgerichtshilfe

    Bei der Veranstaltung informiert die Jugendgerichtshilfe des Landkreises Ebersberg über ihre Aufgabe, Jugendliche bei Gerichtsverfahren zu unterstützen. Ebenso klärt sie die Jugendlichen auf, welche Bereiche des Rechts (Jugendrecht, Zivil- und Strafrecht, etc.) für sie bereits jetzt oder in Zukunft von Belang sein könnten, u.a. zum Beispiel im Hinblick auf ihre Rechtsansprüche im Bereich der Jugendhilfe oder aber auch über die Konsequenzen im Fall von Mobbing oder Cyber-Mobbing, im Fall von Besitz oder Konsum von Drogen, etc.

  • 9. Klasse: Suchtprävention: Leistungssteigernde Drogen / Legal Highs

    Der Szenebegriff „Legal Highs“ ist im Ganzen höchst irreführend, verweist aber dennoch auf einen Problemkern der sogenannten „neuen psychoaktiven Substanzen“: die scheinbare Legalität von Drogen, die aus frei erhältlichen Substanzen hergestellt sind und nicht zuletzt zur Leistungssteigerung verwendet werden. So muss es bei einer Betrachtung des Problems nicht nur um die Vermittlung von Vorwissen zu diesem sehr komplexen Thema gehen, sondern auch um die Grenzen des Leistungsgedankens, den Umgang mit schulischem und beruflichem Druck sowie Strategien zur Vermeidung von Missbrauch und Abhängigkeit.

    Auch diese Einheit der Suchtprävention wird in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Ebersberg durchgeführt.

  • 10. Klasse: HIV

    HIV ist nach wie vor ein Gesundheitsrisiko in Deutschland, wie das Robert-Koch-Institut mitteilt. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen wird im Jahr 2019 etwa auf 2.600 geschätzt. Dabei stellt HIV nur eine von vielen sexuell übertragbaren Krankheiten dar, vor denen man sich eigentlich leicht schützen kann.
    Aus diesem Grund besuchen jedes Jahr die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe die Vorlesung über die Ansteckungsrisiken von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
    Der Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München, Dr. Stefan Zippel, informiert seit 2003 mit seiner lehrreichen Vorlesung anhand eindrucksvoller Bilder und Fakten über das sensible Thema und den aktuellen Stand der Medizin. Dabei thematisiert er nicht nur die Ansteckungswege mit dem HI-Virus und legt Maßnahmen der AIDS-Prävention dar, sondern übt auch Kritik an unserer Gesellschaft, die HIV-Infizierte mit Ausgrenzung bestrafe. Die Angst vor dieser Ausgrenzung führe dazu, dass mögliche Infizierte ein Test-Ergebnis scheuen, obwohl eine schnelle Behandlung essentiell ist. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit in der Prävention ist es, die Diskriminierung von Minderheiten zu verhindern.
    Der Besuch des Präventionsvortrags wird am Gymnasium Kirchseeon seit 2013 einmal pro Jahr für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe im Rahmen der Familien- und Sexualerziehung angeboten.

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