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„Lernen durch Engagement“

„Lernen durch Engagement“

Dieses Jahr hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Religionslehre in der 10.Klasse, erstmalig die Gelegenheit, über mehrere Wochen hinweg ein Projekt im Sinne sozialen Engagements durchzuführen.

Dabei arbeiteten wir in Gruppen von etwa fünf bis sieben Personen, sodass insgesamt vier Gruppen mit unterschiedlichen Engagement-Projekten entstanden. Als Orientierung dienten uns die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs). Zusätzlich recherchierten wir mithilfe von Materialien der Stiftung „Lernen durch Engagement“ (https://www.servicelearning.de/) , wie wir nachhaltig etwas in der Gesellschaft bewirken können.

Obwohl wir anfangs noch verunsichert waren – vor allem, weil die Aufgabenstellung sehr offen und damit eher ungewohnt für den Schulalltag war – entschieden wir uns in unserer Gruppe aus sieben Schülerinnen schließlich für ein Engagement im Altenheim AWO in Kirchseeon.

Ein besonders bewegender Fakt war für uns, dass etwa jede dritte Pflegekraft unter Symptomen von Depressionen oder Angststörungen leidet. Das hat uns zusätzlich motiviert, genau dort aktiv zu werden.

Für die Durchführung teilten wir uns in zwei Untergruppen auf: eine Spielegruppe und eine Musikgruppe. Während die Spielegruppe gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Spiele spielte und dabei viele Gespräche entstanden, musizierte die Musikgruppe mithilfe eines aus der Schule mitgebrachten Klaviers (Danke Herr Müller!) mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Zu unserer großen Freude war die Beteiligung und die Bereitschaft mitzusingen sehr hoch.

„Lernen durch Engagement“

Was dieses Projekt für uns besonders wertvoll gemacht hat, war nicht nur das eigentliche Engagement vor Ort, sondern vor allem, dass wir unsere Idee wirklich umgesetzt haben. In der Schule bleibt es oft bei gut gemeinten Ideen oder Vorschlägen, ohne dass diese tatsächlich realisiert oder zu Ende geführt werden. Umso schöner war es für uns zu sehen, dass wir gemeinsam etwas geplant, umgesetzt und unser Ziel erreicht haben.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei Frau Frobenius bedanken, die uns die Möglichkeit gegeben hat, dieses ungewöhnliche Projekt im Rahmen des Religionsunterrichts durchzuführen. Für uns alle war es eine sehr bereichernde und lehrreiche Erfahrung.

Isabella, Momo und Vivien für die 10Ev

(Nachtrag Frau Frobenius: Außerdem sind in diesem Kurs folgende Engagements durchgeführt worden: ein Tiktok-Account zur Aufklärung für Jugendliche gegen Rechtsextremismus, Teilnahme bei einer Baumpflanzaktion des regionalen Bund Naturschutzes, eine Homepage, wo man verfassungswidrige Symbole melden kann.)

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